Hubert Radauer

Hubert Radauer

Geboren 1961 in Oberösterreich, wo er lebt und arbeitet.

Sein Beruf als Tischlermeister führte ihn zur intensiven Auseinandersetzung mit Materialien.

Auf seiner Suche kam ihm die „organische Formenwelt“ entgegen, die er im Möbelbau und in der Innenraumgestaltung umsetzt, hieraus stellte er sich die Frage in welchem Verhältnis steht die Kunst zum Handwerk,  wo können kreative Impulse, neue Ansätze entdeckt werden.

Folglich begann eine intensive, künstlerische Tätigkeit im Bereich Bildhauerei mit Stein, Holz, Ton und  Metall.

Was sagt mir der Stein, was ist vorhanden, was ist entstanden schon durch die Natur, was gibt die Natur vor?

Seine Tätigkeit ist eine lebendige Fortsetzung des von der Natur bereits Vor-gegebenen. Aus der Fragestellung „was will der Stein“ –  „was will ich“ entsteht ein Dialog – ein inneres Gespräch – welcher die weiteren Schritte wesentlich mitbestimmt.

Es beginnt die Auseinandersetzung mit den Formen „konvex“ (nach außen gewölbt) und „konkav“ (nach innen gewölbt) und den dazugehörigen Übergängen.

Sein vorrangiges  Ziel ist es, Skulpturen zu schaffen, die den Form-Kriterien des Lebendigen folgen, die man erfassen kann, in dem man sie anfasst und sie spürt.